Als der preussische Staat sich entschloss, die Strecke Osterfeld - Hamm/Westf. (NORDSTRECKE) zu bauen, bekam die Gemeinde Buer den zweiten Bahnhof. Auch diese Bahnstrecke führte nicht durch den Ortskern der Gemeinde.

1902 wurden die Gleisbauarbeiten aufgenommen und die Inbe­triebnahme erfolgte am 1. Mai 1905. Schon um 1903 überlegte die preußische Staatsbahn eine Bahnstrecke von Buer-Nord nach Haltern am See zu bauen.

Aber erst 1957 begann die Deutsche Bundesbahn mit dem Bau dieser Bahnstrecke.

Zum guten Schluss wurde diese Strecke in eingleisiger Form zwischen Buer-Nord und Abzweig Lippe gebaut und 1968 in Betrieb genommen. Somit kam der Ortsteil GE-Hassel zu einem Haltpunkt.

Die alten Signalanlagen entfielen in Buer-Nord zu Gunsten eines Dr-Stellwerkes der Bauart Lorenz L 30.

Nachdem der Personenverkehr zwischen Recklinghausen und Oberhausen im Jahre 1983 von der DB aufgegeben worden ist, wurde es ruhiger um den Bahnhof. Die Bahnhofsgleise sind weitgehend zurückgebaut und der neue Bahnsteig befindet sich an der „Königswiese“. Dort halten die Züge im Taktverkehr der Regionalbahn Haltern am See - Essen Hauptbahnhof.