Durch das Abteufen der Zeche Wilhelmine–Viktioria im Jahre 1856 sollte nun auch eine Bahnverbindung durch den Gelsen­kirchener Stadtteil Heßler gebaut werden.

Der Grubenvorstand plante zusammen mit der CME eine Verbindung von Heßler durch den Schalker Süden nach Gelsenkirchen.

Zum Jahreswechsel 1862/63 war die Strecke fertiggestellt. Abgenommen wurde die Bahnstrecke im Frühling 1863. Die Berg­werks­gesellschaft übertrug die Bahnstrecke der CME.

Im nörd­lichen Teil von Heßler wurde im Jahre 1872 der Schacht II abgeteuft und die Bahnstrecke im Juli 1876 bis zum neuen Schacht verlängert.

Wann Heßler seinen Personenbahnhof bekommen hat, ist nicht genau bekannt.

In den Akten wird 1893 erwähnt. Auch ein Abzweig zum Bahnhof Schalke-Süd wurde zu dieser Zeit errichtet. In das Bahnhofs­gebäude wurde ein Stellwerk eingebaut. Nun konnten Züge nach Schalke Süd, Schalke Nord und nach Essen-Katernberg Nord fahren.

Durch den Bau der Autobahn A42 „Emscherschnellweg“ wurden Gleise zurückgebaut und das Bahnhofgebäude verschwand von der Bildfläche.

Die Bahnstrecke nach Schalke-Nord wurde außer Betrieb genommen und zurückgebaut.

Der Abzweig nach Schalke-Süd wurde umgebaut und weiter in Betrieb gehalten. Durch die Spedition Helf in Katernberg ist die Strecke von Gelsenkirchen Hbf bis nach Katernberg Nord noch erhalten.