Gelsenkirchen Horst-Süd (früher: Horst Emscher Süd)

Der Horster Amtmann Kranefeld bemühte sich in den Jahren 1895-98 erfolglos um einen Personenbahnhof in der Gemeinde Horst.

Mit Hilfe der Bergwerksgesellschaft Nordstern und des Frei­herrn von Fürstenberg wurde der Bau eines Personenbahn­hofes an der Emschertalbahn genehmigt. Der Bahnhof wurde in unmittel­barer Nähe der Zeche Nordstern gebaut. Am 1. Mai 1907 wurde der Bahnhof Horst Süd unter großem Jubel eröffnet.

Immer wieder traten Probleme durch die Bergsenkungen auf. Bis 1950 wurden die Strecke und der Bahnhof für rund 3 Mio. DM saniert.

Jetzt war der Bahnsteig über eine Treppe mit 49 Stufen zu erreichen! Die Horster Bürger gaben der Treppe den Namen „Himmelstreppe“.

Durch das schlechte Zugangebot der DB sanken die Fahrgast­zahlen rapide ab und die Deutsche Bundesbahn entschloss sich die Station zu schließen