Im Dezember 1851 wurde die Belgisch-Rheinische Gesellschaft der Kohlenbergwerke/Ruhr gegründet und der Schacht König Leopold (ab 1859 Zeche Dahlbusch) abgeteuft.

Nun war es an der Zeit eine Bahnverbindung zu schaffen.

 

In Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft“ Vereinigte Bonifacius“ in Essen-Kray wurde im Jahre 1857 die CME mit der Planung beauftragt.

 

Am 14. August 1859 wurde die Strecke abgenommen und die CME mit der Betriebsführung beauftragt.

 

Im Jahre 1876 wurde der erste Personenbahnhof in Betrieb genommen. Die Station hieß „Dahlbusch-Rotthausen“. Nach Über­nahme durch die Königlich Preußische Eisenbahn Verwaltung (K.P.E.V.) wurde der Bahnhof für die Zechen Dahlbusch, Hibernia und Wilhelmine–Victoria Tarifpunkt.

 

Am 22.10.1914 wurde das neu erbaute Bahnhofsgebäude in Betrieb genommen.

 

Ab 1924 hieß der Bahnhof „Gelsenkirchen-Rotthausen“.

 

Bedingt durch die Zechenschließungen(ab 1966) ging der Betrieb stark zurück. Die damalige Deutsche Bundesbahn ließ in den 70er Jahren den Bahnhof abreißen und auch der im Jahre 1925 gegründeten DELOG wurde 1989 der Gleisanschluss gekündigt. Rotthausen ist jetzt nur noch ein unbesetzter Haltepunkt.