Gelsenkirchen Schalke Nord (SCHALKE BME) Bergisch Märkische Eisenbahn

Der Grubenvorstand der Zeche Consol und der Unternehmer Friederich Grillo sicherten Schalke und der Zeche mit einem Vertrag im Jahre 1870 den dritten Eisenbahnanschluss im Raum Schalke.

Die Anschlussbahn der Zeche Königin Elisabeth von Essen nach Altenessen wurde 1873 bis Schalke verlängert.

1874 wurde der Güterverkehr in Betrieb genommen. Die Station Schalke BME war zunächst ein Kopfbahnhof. Ein kleines Fach­werkhaus war das Bahnhofgebäude und im Januar 1875 erreichte der erste Personenzug die Station. Die Weiterführung der Strecke nach Bismarck erfolgte im Januar 1876. Der Personen­zug­verkehr wurde am 21. Juni 1880 aufgenommen.

Im Jahre 1913 bekam der im Bau befindliche Stadthafen einen Gleisanschluss.

Ende der 1920er Jahre wurde der Bahnhof umgebaut. Das neue Bahnhofsgebäude wurde am 16.November 1930 eingeweiht.

Im Jahre 1964 wurde die Berliner Brücke über den Schalker Bahnhof fertig gestellt und damit konnte der Schrankenposten entfallen.

Durch den Bau der Autobahn A 42 „Emscherschnellweg“ wurde am 30. November ?? die Strecke Schalke - Heßler stillgelegt.

Eine neue Verbindung zur Emschertalbahn wurde gebaut. Das neue Stellwerk „Abzweig Nordstern“ wurde 1973 als E 43 Stellwerk (elektromechanisch) gebaut.

Am 26. Mai 1974 fuhr der letzte Personenzug über den Bahnhof Schalke Nord.

Sämtliche Signal- und Weichenanlagen in Schalke werden seit 1991 durch das Stellwerk „Gbf“ in Gelsenkirchen Bismarck ferngestellt.