Schalke Süd (Schalke-Rheinisch)

Auch der Bahnhof Schalke-Süd soll hier kurz erwähnt werden.

Gebaut wurde der Bahnhof von der Rheinischen Eisenbahn (RhE) um den umfangreichen Kohlenverkehr zu bewältigen. Der Bahnhof wurde wahrscheinlich um 1872- 1877 in Betrieb genommen.

Als die großen Bahngesellschaften von der Preußischen Eisen­bahn übernommen bzw. verstaatlicht worden sind, wurde der Bahnhof stillgelegt.

Wegen starker Proteste der Zechenbetreiber wurden die Gleisan­lagen 1893 wieder in Betrieb genommen. Bis 1897 war der Bahnhof wegen des starken Kohlenverkehrs zu einem bedeutenden Knoten­punkt gewachsen.

Zuvor bekam die bekannte Herdfabrik Küppersbusch + Söhne einen Gleisanschluss. Die Strecke Heßler - Schalke-Süd wurde zwei­gleisig ausgebaut.

Durch den Rückzug des Bergbaus und dem damit verbundenen Rück­gang des Güteraufkommens, wurde der Bahnhof am 30. September 1977 stillgelegt und diente bis Ende der neunziger Jahre als Abstellbahnhof für Güterwagen.